Biodiesel Ofen

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Der Rexener PR200 ist ein externer Wasserheizer zum Nachrüsten an Whirlpools, SwimSpas, Badefässern, Hot Tubs und Pools. Er verbrennt Biodiesel, Diesel oder Heizöl mit rund 96 % Wirkungsgrad und erzeugt Wärme dadurch um etwa ein Drittel günstiger als der elektrische Heizstab, den fast jeder Whirlpool und SwimSpa ab Werk mitbringt – bei rund sechsfacher Leistung und unabhängig vom Wetter. Sie stellen die Wunschtemperatur am Display ein, den Rest erledigt der Brenner selbst.

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Rexener PR200 Biodiesel-Ofen – zum Nachrüsten für Whirlpool, SwimSpa, Badefass und Pool

  Zum Nachrüsten an nahezu jeder bestehenden Anlage: Der PR200 bringt Ihr Badefass in rund zwei bis drei Stunden auf 38 °C, senkt im SwimSpa die laufenden Energiekosten spürbar und hält die Temperatur automatisch. Ohne Rauch, ohne Nachlegen, ohne Starkstrom.

Die wichtigsten Vorteile

  • Ideal zum Nachrüsten – wird an bestehende Whirlpools, SwimSpas, Badefässer und Pools angeschlossen, ohne dass Sie am Becken etwas ändern müssen
  • Senkt die Energiekosten im SwimSpa – Wärme aus Biodiesel kostet rund ein Drittel weniger als dieselbe Wärme aus dem elektrischen Heizstab
  • Badefass in 2–3 Stunden badefertig – statt einem halben Tag Anheizen wie beim Holzofen
  • Kein Holz, kein Nachlegen, keine Asche – Sie starten am Display und gehen wieder rein
  • Automatische Temperaturhaltung – der Brenner schaltet sich selbst zu und wieder ab
  • Kein sichtbarer Rauch, max. 48 dB – dadurch auch in Wohnsiedlungen und bei engen Nachbarschaftsverhältnissen einsetzbar
  • Nur 230 V nötig – kein Starkstromanschluss, im Betrieb rund 40 Watt Eigenverbrauch
  • Wetterunabhängig – volle Leistung auch bei Frost, wenn Luft-Wärmepumpen einbrechen
  • Ersetzt oder entlastet vorhandene Heizungen – Holzofen, Heizstab oder Wärmepumpe
  • Mehrfach abgesichert – Flammenüberwachung, Wassermangel-, Temperatur- und Überhitzungsschutz

Das Problem heißt nicht Kälte, es heißt Zeit

Wer ein Badefass oder einen Hot Tub mit Holzofen betreibt, kennt den Ablauf: Holz holen, anzünden, nachlegen, warten. Bis 1.500 Liter Wasser von 10 °C auf badefertige 38 °C kommen, vergehen je nach Ofen, Holz und Wetter vier bis acht Stunden. Spontan baden geht damit nicht – ein Bad am Abend muss man am Nachmittag beschließen.

Die üblichen Alternativen lösen das nur halb. Ein Elektroheizer mit 3 kW braucht für dieselben 1.500 Liter rechnerisch über 16 Stunden. Eine Wärmepumpe ist im Dauerbetrieb günstig, liefert aber wenig Leistung und verliert genau dann an Effizienz, wenn man sie am dringendsten braucht – bei Kälte. Und beide setzen einen entsprechend dimensionierten Stromanschluss voraus, den viele Gartenstandorte schlicht nicht haben.

Was der PR200 anders macht

Der PR200 ist ein Ölbrenner mit Wärmetauscher, der neben dem Becken steht und über zwei Schläuche eingebunden wird. Eine Umwälzpumpe schiebt das Wasser durch den Wärmetauscher, der Brenner heizt es auf, das warme Wasser geht zurück ins Becken.

Entscheidend sind zwei Zahlen: 18,5 kW Heizleistung bei 96 % Wirkungsgrad. Das ist rund das Sechsfache eines typischen Elektroheizers und wird direkt und verlustarm ins Wasser übertragen – nicht wie beim Holzofen zu einem guten Teil in die Umgebungsluft.

In der Praxis heißt das:

Beispiel

Aufheizung

Zeit (ca.)

Kraftstoff

Badefass 1.200 l, 10 → 38 °C

28 °C

ca. 2,5 h

ca. 4,5 l

Hot Tub 1.500 l, 10 → 38 °C

28 °C

ca. 3 h

ca. 5,5 l

Whirlpool 2.000 l, 10 → 38 °C

28 °C

ca. 3,5–4 h

ca. 7,5 l

SwimSpa 6.000 l, 15 → 33 °C

18 °C

ca. 7,5 h

ca. 14,5 l

Pool 8.000 l, 18 → 28 °C

10 °C

ca. 5,5 h

ca. 10,5 l

Nachheizen 1.500 l, 33 → 38 °C

5 °C

ca. 30 min

ca. 1 l

Berechnet mit 1,94 l/h Verbrauch laut Herstellerangabe und realistischer Wärmeübertragung. Werte sind Richtwerte – Abdeckung, Wind und Außentemperatur verändern sie spürbar.

Kein Rauch – und warum das ein Argument ist

Der häufigste Grund, warum ein Holzofen am Badefass zum Problem wird, ist nicht die Arbeit. Es sind die Nachbarn. Rauch, Funkenflug und Geruch führen in dicht bebauten Siedlungen regelmäßig zu Konflikten, und in manchen Gemeinden gibt es zeitliche Beschränkungen für Festbrennstofffeuerungen im Freien.

Der PR200 arbeitet mit einer Ölbrenner-Zerstäubungsflamme. Bei sauberem Kraftstoff – Biodiesel verbrennt hier am rückstandsärmsten – ist im Betrieb kein sichtbarer Rauch zu sehen, es gibt keinen Funkenflug und mit maximal 48 dB liegt der Geräuschpegel etwa auf dem Niveau eines Kühlschranks. Genau deshalb ist der PR200 die Standardlösung, wenn ein bestehender Holzofen aus Rücksicht auf die Umgebung ersetzt werden soll.

Ideal zum Nachrüsten – Ihr Whirlpool bleibt, wie er ist

Der PR200 ist kein Umbau, sondern eine Ergänzung. Er steht neben dem Becken und wird über zwei Schläuche in den Wasserkreislauf eingebunden. Am Whirlpool selbst ändert sich nichts: keine Eingriffe in die Verkleidung, keine neue Steuerung, keine Löcher in der Wanne. Die vorhandene Heizung bleibt eingebaut und kann jederzeit weiterverwendet werden.

Das macht den PR200 zur naheliegendsten Nachrüstlösung in drei sehr unterschiedlichen Fällen:

Sie haben einen Holzofen am Badefass. Der Ofen wird abgehängt, der PR200 an dieselben Anschlüsse gehängt, die Umwälzpumpe dazu. In den meisten Fällen ist das eine Sache von einem Vormittag.

Sie haben einen Whirlpool mit elektrischer Heizung. Der Heizstab bleibt drin, der PR200 übernimmt das Aufheizen. Sie kommen damit in Stunden statt in einem Tag auf Temperatur – und zahlen für dieselbe Wärmemenge deutlich weniger.

Sie haben eine Wärmepumpe, die im Winter nicht mehr mitkommt. Der PR200 arbeitet parallel als Spitzenlast- und Winterheizung. Die Wärmepumpe hält im Sommer günstig die Temperatur, der PR200 springt ein, wenn es kalt wird oder es schnell gehen muss.

Praktischer Nebeneffekt beim Neubefüllen: Sie können mit dem Heizen beginnen, sobald der Wärmetauscher sicher wasserführend ist – Sie müssen nicht warten, bis das Becken voll ist. Das verkürzt die Zeit bis zum ersten Bad zusätzlich.

Der letzte Zeile ist die im Alltag wichtigste: Wer das Becken abgedeckt auf Temperatur hält, heizt nicht auf, sondern nur nach. Der Brenner läuft dann in kurzen Intervallen und verbraucht entsprechend wenig.

SwimSpa: hier senkt der PR200 die laufenden Energiekosten

Ein SwimSpa ist der Fall, in dem sich der PR200 am schnellsten rechnet – und zwar nicht über die Aufheizzeit, sondern über die monatliche Rechnung.

Ein SwimSpa fasst je nach Modell 5.000 bis 9.000 Liter und wird ganzjährig auf 30 bis 34 °C gehalten. Beheizt wird er ab Werk fast immer über einen elektrischen Heizstab mit rund 3 kW. Daraus ergeben sich zwei Probleme, die jeder SwimSpa-Besitzer kennt:

Erstens dauert alles ewig. 6.000 Liter von 15 auf 33 °C zu bringen erfordert rund 126 kWh. Ein 3-kW-Heizstab braucht dafür über 40 Stunden – fast zwei volle Tage. Der PR200 schafft dieselbe Menge in etwa sieben bis acht Stunden.

Zweitens ist Strom die teuerste Form von Wärme. Ein Heizstab wandelt Strom eins zu eins in Wärme um. Bei einem Strompreis von 25 Cent kostet jede Kilowattstunde Wärme also 25 Cent. Der PR200 erzeugt dieselbe Kilowattstunde aus Biodiesel für rund 17 Cent – das sind etwa ein Drittel weniger.

Was das im Jahr ausmacht, hängt vom Wärmeverlust Ihres SwimSpa ab. Realistisch sind bei guter Abdeckung 15 bis 35 kWh pro Tag:

Wärmebedarf

Heizstab (0,25 €/kWh)

PR200 (Biodiesel)

Ersparnis

15 kWh/Tag

ca. 112 €/Monat

ca. 76 €/Monat

ca. 36 €/Monat

25 kWh/Tag

ca. 188 €/Monat

ca. 126 €/Monat

ca. 62 €/Monat

35 kWh/Tag

ca. 262 €/Monat

ca. 176 €/Monat

ca. 86 €/Monat

Für wen sich der PR200 rechnet

  • einen SwimSpa elektrisch beheizen und die laufenden Kosten senken wollen
  • eine bestehende Anlage nachrüsten möchten, ohne am Becken selbst etwas zu verändern
  • spontan baden wollen, ohne den halben Tag vorzuplanen
  • keinen Starkstrom am Aufstellort haben
  • in einer Wohnsiedlung wohnen, wo Rauch stört
  • einen bestehenden Holzofen ersetzen möchten
  • eine Wärmepumpe haben, die im Winter nicht mehr mitkommt

Prüfen Sie Alternativen, wenn Sie …

  • ein kleines Becken ganzjährig warm halten und bereits eine gut dimensionierte Wärmepumpe besitzen – die ist im reinen Dauerbetrieb bei milden Temperaturen noch günstiger als Biodiesel
  • keinen geeigneten Aufstellplatz mit Abstand zu Gebäuden haben
  • keinen Platz oder keine Möglichkeit zur Lagerung von Kraftstoff haben

Inbetriebnahme Schritt für Schritt


1. Aufstellen

Ebener, fester und nicht brennbarer Untergrund im Freien. Mindestens 60 cm Abstand zu Wänden, Gebäuden und brennbaren Materialien. Der Ofen muss frei zugänglich bleiben – für Bedienung, Tanken und Wartung.

2. Kamin montieren

Rauchrohr (Ø 75 mm) aufsetzen und die mitgelieferte Regenhaube montieren. Der Abgasaustritt muss frei nach oben ausblasen können und darf nicht direkt auf Sitzbereiche, Terrassentüren oder Fenster der Nachbarschaft gerichtet sein.

3. Wasser anschließen

Vor- und Rücklauf zum Becken verbinden (Anschluss 40A, Innendurchmesser 45 mm). Die Umwälzpumpe wird in den Kreislauf eingebunden – empfohlen sind rund 6.100 l/h Förderleistung. Alle Verbindungen auf Dichtheit prüfen.

4. Kraftstoff bereitstellen

Tank aufstellen, maximal 5–7 Meter vom Ofen entfernt, und über den mitgelieferten Schlauch anschließen. Befüllen mit Biodiesel (empfohlen), Diesel oder Heizöl.

5. Strom anschließen

Normale Schuko-Steckdose, 230 V / 50 Hz. Der Anschluss sollte über einen FI-Schutzschalter abgesichert und im Außenbereich spritzwassergeschützt ausgeführt sein.

6. Entlüften und starten

Wichtig: Der Ofen darf niemals ohne Wasser im Wärmetauscher gestartet werden. Erst Umwälzpumpe einschalten, Kreislauf entlüften, sicherstellen, dass Wasser zirkuliert. Dann am Display die Wunschtemperatur einstellen und den Brenner starten. Beim ersten Start braucht die Kraftstoffleitung einige Minuten, bis sie durchgängig gefüllt ist.

7. Laufen lassen

Der Brenner heizt bis zur eingestellten Temperatur und schaltet sich dann selbst ab. Fällt die Wassertemperatur, startet er automatisch neu. Sie müssen nichts überwachen.

Vor dem ersten Winter: Wird das Becken nicht ganzjährig genutzt, müssen Wärmetauscher und Leitungen vor dem ersten Frost vollständig entleert werden. Eingefrorenes Restwasser sprengt den Wärmetauscher – das ist der mit Abstand häufigste vermeidbare Schaden an solchen Geräten und kein Garantiefall.

Technische Daten

ModellRexener PR200
Heizleistung18,5 kW
Wirkungsgradca. 96 %
KraftstoffBiodiesel (empfohlen), Diesel, Heizöl
Verbrauchca. 1,94 l/h unter Volllast
Tankinhalt17,1 l
Stromanschluss230 V~ / 50 Hz
Leistungsaufnahme80 W max. · ca. 40 W im Betrieb · 6 W Standby
Temperaturbereich0 – 40 °C, digital einstellbar
Geräuschpegelmax. 48 dB
Maße (B × T × H)320 × 580 × 839 mm (ohne Kamin)
Gewichtca. 43 kg betriebsbereit
Wasseranschluss40A, Innen-Ø 45 mm / Außen-Ø 52 mm
AbgasrohrØ 75 mm
Max. Betriebsdruck1,7 bar
Empfohlene Umwälzpumpeca. 6.100 l/h, 230 V
Mindestabstand60 cm zu Gebäuden und brennbaren Materialien
Tankabstandmax. 5 – 7 m zum Gerät
Garantie3 Jahre bei jährlicher Wartung
Geeignet fürWhirlpool, SwimSpa, Hot Tub, Badefass, Naturpool, Schwimmbecken
Nachrüstungan bestehende Anlagen, ohne bauliche Änderung am Becken

Lieferumfang

1 × Rexener PR200 Heizgerät mit digitaler Steuerung
1 × Rauchrohr / Kamin mit Regenhaube
1 × Kraftstofftank mit Schlauch

Bedienungsanleitung (deutsch und englisch)

Nicht enthalten, aber erforderlich: Umwälzpumpe. 

Sicherheitshinweise

  • Der Ofen darf nur im Freien betrieben werden
  • Niemals ohne Wasser im Wärmetauscher starten – Trockenlauf zerstört das Gerät
  • Mindestabstand von 60 cm zu Gebäuden, Wänden und brennbaren Materialien einhalten
  • Gehäuse und Abgasrohr werden im Betrieb heiß – Kinder und Tiere fernhalten
  • Kraftstoff nur bei ausgeschaltetem und abgekühltem Gerät nachfüllen
  • Kraftstoff in zugelassenen Behältern, kühl und getrennt vom Gerät lagern
  • Vor Frost Wärmetauscher und Leitungen vollständig entleeren
  • Elektroanschluss über FI-Schutzschalter, Steckverbindung spritzwassergeschützt ausführen
  • Jährliche Wartung durch einen Fachbetrieb durchführen lassen